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Zweigleisig Epilieren; mit Strom und Pulslicht
Gemeinsam mit ihrer Tochter führt Petra Manco ein Kosmetikinstitut in Solingen. Das Thema Haarentfernung nimmt bei ihnen einen großen Stellenwert ein. Neben elektrischem Strom kommt dabei inzwischen auch Pulslicht zum Einsatz.
Den Anfang bildete bei Petra Manco die Elektroepilation. Nach ihrer Ausbildung zur Kosmetikerin absolvierte sie eine Weiterbildung zur Elekrologistin und kann seither nicht über mangelndes Interesse klagen. Ihr Einzugsgebiet geht weit über die Stadtgrenzen von Solingen hinaus - gar hin bis nach Brüssel. Zu ihrer Kundschaft gehören auch viele Transsexuelle, die sich z.B. den Bart entfernen lassen.
Das Angebot erweitern
Vor einiger Zeit entschied sich Petra Manco dann, zusätzlich auch ein Pulslichtgerät anzuschaffen.
Eine Investition, die sie keineswegs scheute. Denn die Nachfrage nach großflächigen Enthaarungen, z.B. der
Bikinizone oder der Rückenpartie, war bei ihr groß.
Diese Behandlungen hatte sie bisher aber immer abgelehnt, weil sie ihren zeitlichen Rahmen gesprengt hätten.
Schließlich bietet sie in ihrem Institut auch noch Naturkosmetik-Treatments an. Öffnungszeiten über 22
Uhr hinaus sind in den Sommermonaten keine Seltenheit. Auch das Zeit- und Finanzbudget ihrer Kunden sah sie
bei der Elektroepilation allein als limitierenden Faktor. "Zudem werden Rücken und Augen des Behandlers bei
dieser anstrengenden Tätigkeit auch erheblich belastet."
Bei Bedarf kombiniert sie jetzt die beiden Methoden. Härchen, die sich nicht mit Pulslicht entfernen
lassen, z.B. sehr helle oder rötliche, geht sie dann mittels Strom an. "Man muss allerdings wissen,
was man mit den einzelnen Techniken erreichen kann", erklärt Manco. "Die Kombination machts", lautet ihr Fazit.
Voraussetzung ist, dass man sich mit der Materie auskennt. Qualitative Schulungen im Vorfeld sind deshalb
besonderes wichtig. Manco empfiehlt auch, für gewünschte Erfolge auf hochwertige Geräte zu setzen.
Und sich vorab mit erfahrenen Kolleginnen auszutauschen, die regional nicht mit einem konkurrieren.
Quelle: Kosmetik International März 2007
Generelles zu Elektroepilation (Nadelepilation)
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Bei der Elektroepilation wird eine sehr feine Sonde, die auf Haarstärke und Follikeltiefe abgestimmt ist, in jeden Haarfollikel eingeführt. Über diese Sonde wird nun dosiert elektrische Energie in den Follikel hineingeleitet. Dadurch tritt eine dauerhafte Schädigung der Haarwachstumszellen ein. Bei der Elektroepilation wird zwischen drei Methoden unterschieden, der Thermolyse, der Elektrolyse und der Blend-Methode.
Die Elektroepilation wirkt unabhängig von Haarfarbe, Haarstärke und Hautfarbe. |
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